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Neues Fahrrad

Nachdem mein Fahrrad vor ein paar Wochen leider geklaut wurde – ich hatte es für eineinhalb Tage neben der Mensa meines Campus abgestellt –, habe ich mir ein neues gutes gekauft. Es sieht leider ziemlich gut aus und wird daher Diebe anziehen. Zwar werde ich nun besser aufpassen, wo und wann ich es abstelle. Aber wenn es mir wieder geklaut wird, werde ich die Sache mit den guten Fahrrädern in China erst einmal aufgeben.

Hier noch die Dokumentation eines typischen Frühstücks in unserer Mensa: eine Baozi, zwei süße Reiskuchen, ein Ei und warme Sojabohnen-Milch – gar nicht so schlecht!

Mein Besuch in Hefei

Lieber Blog-Leser, hiermit melde ich, Ingos Mutter, mich als Gastautorin zu Wort und berichte von den Eindrücken meines Besuchs bei Ingo in China.

Ich habe Ingo sowohl in seinem Alltag in Hefei begleitet als auch er mich zu ein paar der größten Attraktionen, die China zu bieten hat. Hier zunächst ein paar Schnappschnüsse von Ingo in den verschiedensten Situationen, dann eine kleine Fotoserie zum Thema Wäsche im chinesischen Studentenalltag und schließlich noch Bilder von einem netten und leckeren Essen, das die Mutter seiner Mitbewohnerin gekocht hatte. Es gab Spezialitäten aus ihrer Heimat, u.a. Eselfleisch, verschiedene Gemüse, Fisch und Erdnüsse – alles mit Stäbchen!

Besuch meiner Mutter

Vor Kurzem war mich meine Mutter Regine für zwei Wochen besuchen. Während der Ferien (4. – 6. April) anlässlich des Qing-Ming-Fests, an dem in China der Verstorbenen gedacht wird, waren wir in Beijing; davor waren wir noch kurz in Shanghai. Meist blieben wir in Hefei, und wir machten einen Tagesausflug in die nahe gelegene historische Stadt Sanhe. Sie machte viele Fotos und wird in der nächsten Zeit auch einige Einträge unserer gemeinsamen Erlebnisse in den Blog stellen, welche ich unter Umständen als für nicht mehr erzählenswert erachte, welche einem Besucher aus dem Fernen Westen, der nicht andauernd in China herumlungert, aber verstärkt auffallen könnten.

Sonst hab ich in der letzten Woche ein Vakuum-Stahlrohr auf 400 Grad erhitzt. In der nächsten Woche werden uns Hitzedrähte aus Hangzhou erreichen, mit denen wir, so Gott und Konfuzius wollen, mindestens 600 Grad erreichen werden. Wir brauchen so hohe Temperaturen, um Lithium in den flüssigen Zustand zu bringen, der dann im Gleichgewicht mit einem dünnen Li-Gasanteil sein wird, mit welchem letzteren wir dann wirklich arbeiten können.

Hier kommt noch die deutsche Version des Gangnam Styles.

Verstärkung für unsere Arbeitsgruppe

Unsere Arbeitsgruppe hat Verstärkung bekommen: neben den ursprünglichen drei dauerhaften, zwei vorübergehenden Masterstudenten und mir haben wir nun noch einen Doktoranden aus Beijing und einen Bachelor-Studenten aus Tianjin bekommen. Außerdem ist noch ein Bachelor-Student aus Hefei zu uns gestoßen, dir mir dabei hilft, die Frequenz-Stabilisierung der Lithium-Laser durchzuführen.

Wir haben nun zwei wöchentliche Gruppentreffen anstatt dem einen früheren: eines für die eigentliche Gruppe am Freitag, und eines, an dem nicht so sehr am entstehenden Experiment involvierte Bachelor-Studenten teilnehmen können, am Samstag.

Der Frühling ist da

Der Frühling ist endgültig in Hefei angekommen. Am Samstag vor einer Woche gab es unglaubliche sonnige 29 Grad. Letzte Woche hat es wieder abgekühlt, und an diesem Wochenende nieselt es durchgehend. Dennoch klopft der Frühling schon ordentlich an die Tür.

Mit dem Ägypter war ich im Botanischen Garten im Westen Hefeis (Eintritt: 20 Yuan).