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Yuquan- und Zijingang-Campus

Der Yuquan-Campus ist wie gesagt mehr in der Innenstadt, dichter bebaut und älter. Das erste Bild ist das Eingangstor, auf dem zweiten ist ein Willkommensgruß für ausländische Studenten, die Statue unten ist eine Mao-Statue (von Mao Zedong, praktisch dem Gründer der KP Chinas).
Der Zijingang-Campus ist weiter außerhalb, viel großzügiger von der Fläche her und erst ein paar Jahre alt, wenn ich es richtig verstanden habe, dazu mit der angeblich größten Mensa Asiens, in der es auch sehr viel Auswahl gibt. Das vorletzte Bild ist ein normales Studentenwohnheim. Und ich lebe in einem Haus wie auf dem letzten Bild. Wie ich inzwischen festgestellt habe, wohne ich in einer Wohnsiedlung gleich neben dem Campus und nicht auf dem Campus selbst.

Auf dem Zijingang-Campus begegnet man in diesen Tagen immer wieder militärisch angezogenen Erstsemestern, die in Trupps an einem vorbeimarschieren mit einem Fahnenträger vorneweg, manchmal mit Gewehren, auch mal im Dauerlauf durch strömenden Regen, und oft mit einer „Landmann-Bergquell“-Wasserfasche in der Hand (Nongfu Spring, das ich auch andauernd trinke, denn das Wasser aus dem Wasserhahn ist wohl eine schlechte Idee). Das ist Teil einer hier verpflichtenden zweiwöchigen Uni-Einweisung für (chinesische) Erstsemester, für Männer wie Frauen.

Ankunft und erste Schritte

In diesem Blog werde ich etwas davon erzählen, was ich hier in China so erlebe. Ich weiß noch nicht, wie regelmäßig ich mich hier melden werde. Jedenfalls versuche ich, die interessantesten Dinge hier aufzuschreiben. Der erste Beitrag wird jedenfalls ein kleiner Roman, da inzwischen schon einige Tage vergangen sind!

Am letzten Freitag flog ich über Dubai nach Shanghai. Der Flug verlief zum Glück größtenteils glatt. Auf dem Dubaier Flughafen gab es wieder ein buntes Gemisch aus Arabern, Weißen, Schwarzen und Ostasiaten, das kannte ich ja schon von meiner ersten Chinareise … In Shanghai dann natürlich vor allem Chinesen! Ich musste mich erstmal daran gewöhnen, hier ziemlich anders auszusehen. Langsam verinnere ich es glaube ich … Read more »