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Author: Ingo

International Day, Masterarbeit, Nordost-Hangzhou, Reise

Eine Version der Masterarbeit habe ich abgegeben, nun versuche ich, Chinesisch zu lernen … Ein paar Leute habe ich, die mir Chinesisch beibringen wollen/können. Und ich habe den HSK3-Test bestanden, den ich am 18.3. gemacht hatte.

Hangzhou International Day
Am Mi dem 26.4. war der Hangzhou International Day. Die Regierung von Hangzhou hat es mal wieder ziemlich krachen lassen und lud dafür diverse in und um Hangzhou lebende Ausländer dazu ein, sich mit einem Reisebus herumkutschieren (es waren insgesamt etwa 10 Busse), zum Essen einladen zu lassen, Hangzhou allgemein besser kennenzulernen und Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Das Mittagessen bestand hauptsächlich aus Fleisch.

Vor dem Eingang des Restaurants hatten sich auch Chinesen traditionell angezogen, um uns zu empfangen. Dann waren da noch zwei, die Liangzhu nachgesungen haben, abgesehen vom Hintergrund in etwa so: hier klicken

Dann sahen wir z.B. eine Wohnsiedlung in Hangzhou, wo eine kleine Shaoxing-Oper (auch: Yue-Oper; das ist ein Stil der chinesischen Oper, andere sind etwa die Beijing-Oper oder die Sichuan-Oper) vorgespielt wurde – ja, tatsächlich! Ein Beziehungsstreit, allerdings nur etwa 10 Minuten lang und sowohl die Musik als auch der Gesang waren Playback. Und ich habe gehört, dass es diese Oper nur einmal im Jahr dort in der Siedlung gibt, und nur für die Ausländer. So etwas soll es dort in der Nähe auch im ehemaligen Haus eines reichen Händlers aus dem 19. Jahrhundert geben, allerdings auch eher show-mäßig und nicht „echt“ wie vor 100 Jahren.

Wie auch immer, in dieser Wohnsiedlung war es sehr nett, es waren viele Chinesen da – darunter viele ältere Leute, aber nicht nur –, wir konnten scharfen Fisch und Pfannkuchen probieren, haben eine eingewickelte chinesische Medizin gegen Mücken bekommen, uns mit den Leuten unterhalten ….. Am Abend gab es dann noch eine Einladung zur „Impressions of the Westlake“-Show, die u.a. von Zhang Yimou konzipiert wurde und bei der eine Hangzhouer Liebesgeschichte nachgespielt wird. Dabei sitzt man draußen und das Ganze spielt auf einem abgegrenzten Teil des Westsees, hier gibt es Bilder:

http://randymiller.com/portfolio/impression-west-lake/
http://www.flickr.com/photos/bukakke/sets/72157624404780008/with/4754559788/

Sie war zwischendurch ziemlich beeindruckend und wunderschön. Dabei gab es z.B. auch Trommler, ähnlich zu denen am Anfang der Beijing-Olympiade-Eröffnungsshow.

Masterarbeit
Am letzten Mi den 2.5. habe ich meine Masterarbeit für einen „anonymous review“ abgegeben, d.h. sie wird nun von Professoren anderer Universitäten darauf hin überprüft, ob sie würdig ist, später verteidigt zu werden, und es werden Verbesserungsvorschläge gemacht. Ich hatte mein Thema gewechselt, d.h. ich schrieb nun nicht über Windenergie in China, sondern über den Transfer von Kanonenbau-Technologie von Europa nach China von der Ankunft der Europäer auf dem Seeweg im frühen 16. Jahrhundert bis zur Einverleibung Taiwans in Qing-China 1683.

Eigentlich schrieb ich aber auch über den Ursprung von Schießpulver und Feuerwaffen in Song-China (10.-13. Jahrhundert), über die Geschichte von Feuerwaffen allgemein und darüber, wie die Jesuiten den Transfer des (häretischen) Heliozentrismus nach China unterließen (obwohl sie den chinesischen Kalender im 17. Jahrhundert, basierend auf dem ptolemäischen Weltbild, reformierten) – als ein anderes Beispiel von Wissensaustausch im 16. und 17. Jahrhundert. Die Chinesen konnten im 17. Jahrhundert aber z.B. noch besseres Gusseisen herstellen und sie hatten eine entwickeltere Landwirtschaft. Mal sehen, was die Reviewer dazu meinen werden.

Der Grundgedanke ist der, dass Europa ab etwa 1500 bessere Kanonen besaß, diese aber nicht sehr viel besser als z.B. die chinesischen waren, da China die europäischen Neuentwicklungen während dieser Zeit auch eifrig übernommen hat, was sicher auch mit dem Ming-Qing-Übergang zu tun hat, der, wenn man so will, in der Zeit 1618-1683 stattgefunden hat (der richtige Dynastienwechsel war dann 1644). Es gibt Schätzungen, dass während dieser Zeit die Bevölkerung Chinas wegen Krieg, Hunger und Seuchen zeitweise um 40% im Vergleich zu der Bevölkerung von 1600 zurückging. Ähnliches passierte auch bei dem Yuan-Ming- (14. Jahrhundert) und bei dem wohl noch katastrophaleren Song-Yuan-Übergang (13. Jahrhundert).

Nordost-Hangzhou
Am Mi den 2.5. bin ich mit dem Fahrrad durch das mysteriöse Nordost-Hangzhou gefahren.

Mysteriös deshalb, weil ich davor noch nie dort war. Es gibt glaube ich nicht viele Gründe, dorthin zu fahren. Mein Campus liegt in Nordwest-Hangzhou, und alle interessanten/bekannten Sachen sind in der Innenstadt östlich und nördlich des Westsees oder insgesamt um den Westsee herum.

Über Nordost-Hangzhou hatte ich aber noch nichts Besonderes gehört. Also mache ich mich auf die Reise ins wirkliche Leben, mal raus aus dem Campus mit Micky Maus-Atmosphäre, wo alles ziemlich geordnet und sauber ist. Letztendlich habe ich dort zwei Viertel gefunden, die engere Straßen haben, wo es teilweise ziemlich wuselt, mit Grillständen, Kleidungsständen, vielen kleinen Restaurants, usw. usf. Diese Viertel sind um einiges interessanter als die breiten Straßen und die immer gleichen großen Häuserblocks mit Hochhäusern und darunter gefühlten 1/3 Baustellen, wo wieder neue Hochhäuser ähnlich dem meinen gebaut werden.

Ansonsten wird gerade eine Schnellzug-Strecke von Hangzhou aus in Richtung Norden nach Nanjing gebaut, wie sie in den Nordosten nach Shanghai z.B. seit Oktober 2010 existiert. Und es gibt im Norden den „Halben Berg“, ein Park/Gebiet darum wurde erst 2011 eröffnet.

Am Fr den 4.5. war ich außerdem mit einem Freund im ebenso vor kurzem eröffneten Liangzhu Culture Museum, auch im Norden Hangzhous. Die Liangzhu-Kultur (liángzhǔ, 良渚) – nicht zu verwechseln mit der Liangzhu-Liebesgeschichte! (liángzhù, 梁祝) – ist das, was im Jangtse-Delta vor etwa 3000 Jahren passierte, mit Jade-Kunstgegenständen usw. Das Museum war ungefähr ähnlich dem Jinsha Site Museum in Chengdu, das den Shu-Staat in Sichuan vor etwa 3000 Jahren darstellt, wenn auch nicht ganz so groß.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder davon, was ich mit meinem Besuch so alles gesehen/erlebt habe :-)

Zu den Bildern vom Dujiangyan-Bewässerungssystem in Sichuan: Es wurde vor etwa 2250 Jahren, kurz vor der ersten Einigung Chinas, von Li Bing erbaut, und ist zusammen mit modernen Erweiterungen auch heute noch in Betrieb. Es dient dazu, Fluten zu verhindern und die Bewässerung allgemein zu kontrollieren und trägt damit auch zur Fruchtbarkeit Sichuans bei.

Weitere  Bilder von Chengdu, Dujiangyan, Guilin, Longsheng, Yao Minderheit, Shangri-La scenic spot, Dong Minderheit, li Fluss, Giant Panda Breeding Research Base (Xiongmao Jidi), Huanglongxi, sind über die Menüpunkte Bildergalerie … zu finden

Liang Zhu, Olympiade, Yue Fei

Ich habe mein Masterarbeits-Thema geändert. Nun schreibe ich nicht mehr über Windenergie in China, sondern etwas über den wissenschaftlich-technologischen Austausch zwischen China und Europa in der frühen Neuzeit. Mehr dazu auch ein andermal im Blog.

In Hangzhou hatte es im Winter mehrere Wochen lang öfters einen leichten Dauerregen gehabt. Es regnet zwar auch im Sommer viel, angeblich soll dieser aber konzentrierter stark fallen und nicht andauernd. Nun habe ich außer der Masterarbeit nur noch Chinesisch-Unterricht, nun glücklicherweise 2x pro Woche und nicht nur 1x. Im Semester davor war ich im mittleren Kurs, nun wird dieser aber nicht mehr angeboten, da in ihm nur 4 Studenten waren. Nun bin ich mit fast nur Italienern zusammen im höheren von zweien. Unsere Lehrerin ist eine 22-jährige (natürlich chinesische) Studentin, sie ist damit lustigerweise jünger als wir alle, und sie macht den Unterricht wirklich super.

Im „Ostgebäude“, in dem ich öfters lerne und das sonst eigentlich durch Hässlichkeit und kaputte Klimaanlagen auffällt (ich mag es aber trotzdem), wird um 10:30 abends das Lied zu Liang Zhu gespielt, um den Studenten zu sagen, dass sie nach Hause gehen sollen. Die Bibliothek z.B. macht schon um 9:30 zu, und um 11 Uhr wird in den Wohnheimen der Undergraduates/Bachelor-Studenten der Strom abgestellt – ich habe ihn aber die ganze Nacht. [Noch mehr zum Leben hier: es gibt öfters Automaten, wo man sich kostenlos heißes Wasser holen kann, auf dem Campus, an Bahnhöfen, in Zügen …] Liang Zhu (auch: Schmetterlings-Gebliebte) ist das chinesische „Romeo und Julia“, eine Liebesgeschichte zwischen Liang Shanbo (männlich) und Zhu Yingtai (weiblich) und sie soll sich – natürlich – in Hangzhou zugetragen haben.

Sie geht so: Zhu Yingtai will studieren. Da sie aber weiblich ist, muss sie sich als Junge verkleiden, um in Hangzhou studieren zu können. Dort lernt sie Liang Shanbo kennen, sie lernen oft miteinander und unternehmen sonstige Sachen und so verliebt sie sich in ihn. Auch Liang mag Zhu gerne, aber seiner Ansicht nach ist sie ja ein Junge. Zhu muss dann aber nach drei Jahren nach Hause zurückgehen und versucht, Liang durch Hinweise klar zu machen, dass sie eigentlich eine Frau ist – er kapiert es aber nicht. Sie erzählt ihm noch, dass er sie besuchen soll, um in ihrer Heimat ihre Schwester zu heiraten – in der Hoffnung, dass sie dann dort irgendwie zusammenkommen können. Monate später besucht Liang Zhu und er bemerkt, dass sie eine Frau ist, und sie sind glücklich und unsterblich ineinander verliebt zusammen. Aber er ist etwas spät dran, denn inzwischen haben Zhus Eltern schon eine Heirat für sie organisiert. Liang ist da sehr niedergeschlagen, wird krank und stirbt bald. Am Tag der Heirat von Zhu und ihrem arrangierten Ehemann besucht sie Liangs Grab. Sie ist sehr verzweifelt und auf einmal öffnet sich das Grab – Zhu stürzt sich sofort hinein. Ihre Geister verwandeln sich dann in zwei Schmetterlinge, die vom Grab fortfliegen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute …

Hier noch ein anderes schönes und bekanntes Lied namens Tibet-Qinghai-Hochebene.

Und noch ein sehr bekannter Klassiker (eig. aus Taiwan).

Und die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2008 in Beijing:  Der Affe, das Schwein etc. am Anfang sind – davon gehe ich mal aus – aus dem berühmten Ming-Roman „Die Reise nach Westen“, die die Geschichte des (echten historischen) Mönches Xuanzang mit seinen (mythischen) Begleitern erzählt, der im 7. Jh. n.Chr. nach Indien reiste, um buddhistische Schriften nach China zu holen und zu übersetzen. Dazu gibt es auch Verfilmungen und alles, diese Geschichte ist ziemlich bekannt. (von Minute 1 bis Minute 11:30 kommt dann Gelaber, dann ist die eigentliche Zeremonie bis Minute 84, dann der Einmarsch der Athleten, ab Minute 238 gibt es dann noch Fahne hissen und das Entzünden des Olympischen Feuers)

Hier noch ein interessanter Link zu dem sog. Süd-Nord-Wassertransferprojekt, das Wasser aus dem Jangtse in Zentralchina in den von Wassermangel geplagten Norden führen soll.

Nun noch ein Bilderterror. Tut mir Leid, sollte ich euch neidisch machen …

Nanjing

schildDann ging es nach Nanjing am Unterlauf des Jangtse, nicht allzu weit von Shanghai und Hangzhou. Ein Argument unter anderen dafür war, dass für das Laternenfest am 6.2. (und die Tage davor) einiges geboten war.
Im Winter 1937/38 verübten die Japaner hier das sog. Nanjing-Massaker, bei dem eventuell 300.000 Chinesen starben und mindestens 20.000 Frauen zwischen 11 und 76 Jahren vergewaltigt wurden und das zu den größten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte gehört. Nanjing war damals die Hauptstadt der Republik China (danach wurde sie ins ferne Chongqing in Westchina verlegt). Die Japaner schienen das nach dem Motto gemacht zu haben: „Wagt es nicht, uns anzugreifen, denn seht, zu was wir in der Lage sind.“ Die Japaner wollten tatsächlich auch nur den Ostteil Chinas und nicht ganz China erobern bzw. unter ihren Einfluss bringen. Die Nachrichten über das Massaker befeuerten aber natürlich den Hass der Chinesen auf die Japaner. 1945 wurden sie bekanntlich vertrieben.

Einige Chinesen wurden von dem Deutschen John Rabe („Schindler des Ostens“) und anderen Ausländern gerettet, die eine internationale Schutzzone errichteten.

In Nanjing gibt es am Purpur-Gold-Berg außerdem das Mausoleum von Sun Yat-sen, dem zentralen Kopf der Revolution von 1911. Und zudem das Grab von Zhu Yuanzhang, der die Chinesen von der Mongolenherrschaft befreite und 1368 die Ming-Dynastie gründete (Regierungsname Hongwu, posthumer Name Taizu). Er war ursprünglich ein einfacher Bauerssohn (und außerdem für seine Hässlichkeit bekannt).

Wuhan

Dann fuhr ich nach Wuhan, die Hauptstadt Hubeis nicht weit im Norden von Yueyang. Ich nahm den Hochgeschwindigkeitszug, einen Teil der Strecke Wuhan-Guangzhou, die im Dezember 2009 in Betrieb genommen wurde. Die Geschwindigkeit ist bis zu 350 km/h und China scheint für sich damit in Anspruch zu nehmen, den schnellsten Zug der Welt zu besitzen. Eine Schnellzug-Verlängerung Wuhan-Beijing soll 2012 folgen.

Der ebenfalls im Dezember 2009 eröffnete Wuhan-Bahnhof. Er ist neben Wuchang, Hankou und Hanyang nun der vierte große Bahnhof Wuhans.

Inmitten der grauen, großen, lauten (ich mag sie trotzdem, z.B. wegen reganmian = heiße trockene Nudeln, die man zum Frühstück heißt, auch gerne scharf) Stadt Wuhan steht ihr Wahrzeichen, der berühmte Gelber-Kranich-Turm (natürlich wieder aufgebaut in den 1980ern), ähnlich dem Yueyang-Turm, nur größer.

Wuhans erste Brücke über den Jangtse in der Geschichte wurde 1957 gebaut; sie war bis 1995 die einzige. Seit 2008 besitzt Wuhan auch einen Tunnel unter dem Jangtse. Der Brücke (wie vielen anderem auch) widmete Mao Zedong auch ein Gedicht, das Schüler zumindest in Wuhan in der Schule lernen. Damit wurde eine direkte Eisenbahnfahrt von Guangzhou nach Beijing möglich. Der Name Wuhan wird übrigens erst seit 1927 verwendet. Die Stadt bestand ursprünglich aus den drei Städten Wuchang (östlich des Jangtses), Hankou (nördlich der Mündung des Han-Flusses in den Jangtse) und Hanyang (südlich der Mündung des Han-Flusses in den Jangtse). Um diese Zeit war Wuhan auch ungefähr für ein Jahr die Hauptstadt der Republik China (davor Guangzhou, danach Nanjing).

Wuhan ist außerdem für den Wuchang-Aufstand 1911 bekannt, der die Revolution auslöste und die Jahrtausende alte Tradition des Kaiserreichs wegblies.

Dann fuhr ich noch ins nah gelegene Chibi.

Hier gab es am Ende der Han-Dynastie im Winter 208/9 eine Schlacht zwischen Cao Cao auf der einen Seite und Liu Bei und Sun Quan auf der anderen Seite. Read more »

Yueyang

bild00041In den Semesterferien bin ich zuerst nach Yueyang in Nord-Hunan gefahren, um einen Freund zu besuchen, den ich vor zwei Jahren in Xian kennenlernte und der mich anlässlich des chin. Neujahrsfests zu sich und seiner Familie einlud. Ich wurde sehr nett aufgenommen. Seine Eltern schenkten mir z.B. erst einmal eine Zigarettenschachtel, die, wie sich später herausstellte, ziemlich teuer war (etwa 15 €) und als Statussymbol gilt, was natürlich nicht nötig gewesen wäre. Ich durfte auch bei dem Klassentreffen seines Vaters dabei sein an dem vorläufig größten runden Tisch, an dem ich jemals saß, mit 20 Leuten und sich automatisch drehender Mittelscheibe, auf dem die Gerichte stehen.

Diese Klasse nahm am ersten Gaokao („Hohe Prüfung“, die zentrale Universitäts-Zulassungsprüfung) nach der Kulturrevolution 1977 teil, wodurch sie es aufgrund der besonders vielen Prüflinge besonders schwer hatte. Die Schüler in China werden heute jahrelang für diese eine gefürchtete Prüfung getrimmt, denn sie entscheidet auch darüber, auf was für eine gute Universität man gehen kann. Read more »